Was Menschen unmöglich ist

Sie sind hier:  >>> Heilig 

Was Menschen unmöglich ist, das ermöglicht Gott: "denn bei Gott ist kein Ding unmöglich." Die Schuldfrage kann im Leben eines jeden Menschen gelöst werden. Das hätte der reiche junge Mann auch erleben können, dessen Herz leider am Besitz hängen blieb. Von David lesen wir, dass er, nachdem er seine Sünde bereut und bekannt hatte, von seiner drückenden Last befreit wurde. Schon im Alten Testament war Befreiung möglich, weil Gott auf den Befreier blickte, auf seinen eigenen Sohn, "das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt trägt" (Joh.1,29; vgl.3.Mose 4,27-31; Röm.3,25.26). "Ich habe gesündigt." Mit diesen Worten stellte sich David zu seiner Schuld, als Nathan zu ihm kam und ihn offen auf seine Verfehlung ansprach. David tat Buße, darum wurde ihm vergeben. ( Lies 2.Sam.12,1-13; Psalm 51,1-7.) "Buße tun heißt umkehren in die offenen Arme Gottes" (M.Luther). Die Arme Gottes sind weit offen für alle Sünder, weil die am Kreuz von Golgatha ausgestreckten Arme und angenagelten Hände des Gottessohnes uns einladen, zum Vater umzukehren, ihm alle Nöte, alles Versagen und alle Schuld zu bekennen und die Vergebung der Sünde zu empfangen. Der Freispruch aus dem Mund des höchsten Richters gilt für alle, die zu Jesus, dem Gekreuzigten und danach Auferstandenen, kommen. (Lies Jes.1,18; Röm.4,25; Eph.1,7.) Das ist der Grund zur Freude für alle, die Vergebung ihrer Sünde empfangen haben und sie täglich empfangen können. "Wahr ist das Wort und von unaussprechlicher Wichtigkeit: Christus Jesus ist in die Welt gekommen, um Sünder zu retten" (1.Tim.1,15). J.L.K.Allendorf (1693-1773) besang in seinem Lied das Wunder der Vergebung mit den Worten:

Jesus ist kommen, nun springen die Bande, Stricke des Todes, die reißen entzwei. Unser Durchbrecher ist nunmehr vorhanden; er, der Sohn Gottes, der machet recht frei, bringet zu Ehren aus Sünde und Schande; Jesus ist kommen, nun springen die Bande.