
Er hatte einen Heiligenschein, sah vor den Menschen fromm aus, er hatte das Haus des Vaters nicht verlassen und hatte auch von seinem Vater kein Geld verlangt. Er hatte keine Abenteuer gesucht und nicht einmal die Gebote des Vaters übertreten. Nicht nur dieser ältere Sohn sah als hätte er einen Heiligenschein, viele von uns sind auch so: sie fasten, besuchen regelmässig den Gottesdienst, beten ... Aber Gott allein weiss, wie es in ihrem Innern aussieht. Der älter Sohn war froh, dass er allein im Haus war und den ganzen Besitz des Vaters hatte. Jetzt kam der jüngere Sohn, mit dem er die Habe teilen sollte. Oh armer älterer Sohn, du bist sehr egoistisch, du weißt gar nicht, wie reich dein Vater an Lieb und Besitz ist. Der Zorn des älteren Sohnes: Als dieser ( in seinen eigenen Augen ) heilige Sohn vom Diener hörte ,dass sein verloren geglaubter Bruder zurückgekommen war, wurde er sehr traurig und sogar zornig. Wir hätten von dir Liebe und Tränen der Freude erwarter, und dass du so schnell wie möglich zu deinem Bruder eilen würdest. Wir sind enttäuscht über dein Verhalten. Die Liebe zum Geld und Egoismus haben die Augen des älteren Bruders verschlossen und ihn verwirrt. Er hatte seinen Bruder unbarmherzig verurteilt und verachtet.
Solches Verhalten kommt leider auch heute segr häufig vor. Dieses Gleichnis ist vor 2000 Jahren geschrieben worden, es gilt aber auch noch heute. " Denn alles, was vormals geschrieben worden ist, das ist zu unserer Belehrung geschrieben. " Rom 15 : 4 ( Siehe dazu 2. Petr 1 : 20 ) Durch sein Verhalten offenbarte der ältere Sohn sein bisher unterdrücktes Gefühl von Unfreiheit, von Unzufriedenheit. Er sagte in diesem Zusammenhang zu seinem Vater: Siehe so viele Jahre diene ich dir ...! Oh Schande, du bist kein sohn sondern ein Diener ! Du hast diese langen Jahre nicht in deinem Haus sondern als Knecht gelebt. Der Ausdruck, so viele, zeigt seine Langeweile (genau wie beim jüngeren Sohn früher ), sie waren ihm eine Belastung. Wir können ihn nicht mit Jakob vergleichen, der aus Lieb zu Rahel seinem Seinem Schwiegervater 14 Jahre diente, die ihm vorkamen wie 14 Tage. Könnten wir doch unseren Herrn und Gott als Kider lieben und nicht als Knechte ! Der älter Sohn hatte keine Liebe mehr, weder zu seinem Vater noch zu seinem Bruder. Er sagte zu seinem Vater: dieser dein Sohn ! Spirituelle Lehre: Der Vater sagte mit Sanftmut zu seinem Sohn: Du solltest fröhlich sein und dich freuen statt zoring zu sein. Freue dich doch , dass dein Bruder wieder ins Leben zurückgekehrt ist.
Er redete seinem Sohn gut zu und sagte: Was mein ist, ist dein. Zusammenfassung: Die beiden Söhne waren verloren, jeder auf eine andere Art. Der jüngere bereute von ganzem Herzen und tat Busse. Der ältere war in seinen eigenen Augen fromm, von seiner Reue haben wir noch nichts gehört. Der gute Vater ist ein Symbol für den gütigen himmlischen Vater, der weiß dass alle abtrünnig und verdorben sind .,, ... Keiner ist , der Gutes tut, auch nicht einer. " ( Ps.14: 3) Jesus ist gekommen, um die Verlorenen zu retten, deswegen ist der Vater zweimal hinausgegangen , des erste Mal um den jüngeren Sohn zu retten, das zweite Mal um den älteren Sohn zu versöhnen.















