GEBET IST......

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GOTTES UNBESCHREIBLICHE GNADE

 

GEBET IST DAS ATMEN DER SEELE

RUF AN DIE JUGEND VON ELLEN WHITE.
KAPITEL 78: DIE MACHT DES GEBETES
DIE BERRÜHRUNG MIT DEM UNENDLICHEN
SEITE 190:

Berührung mit dem Unendlichen RJ.190.1 (MYP.249.3) Absatz: 3/ 6Das Gebet ist das Atmen der Seele. In ihm ruht das Geheimnis der geistlichen Macht. Kein anderes Gnadenmittel kann es ersetzen und die Gesundheit der Seele bewahren. Durch das Gebet kommt das Herz in unmittelbare Berührung mit der Quelle des Lebens; es kräftigt die zarten Triebe religiösen Lebens. Wer das Gebet vernachlässigt, nur unregelmäßig oder ganz gelegentlich betet, wird seinen Halt an Gott verlieren. Das geistliche Vermögen büßt seine Lebendigkeit ein, und das Glaubensleben wird schwach und unfruchtbar. RJ.190.2 (MYP.250.1) Absatz: 4/ 6Es ist etwas Wunderbares, daß wir wirksam beten können, daß unwürdige, irrende Sterbliche die Möglichkeit besitzen, dem Herrn ihre Wünsche zu unterbreiten. Welche größere Machtfülle kann wohl erbeten werden als die, mit dem unendlichen Gott verbunden zu sein? Schwache, sündige Menschen haben das Vorrecht, mit ihrem Schöpfer zu sprechen. Wir stammeln Worte, die den Thron des Herrn der Welten erreichen. Wir dürfen mit dem Heiland ungezwungen reden. Er tröstet uns und sagt: "Ich bin mitten unter euch."

 

BETEN IST DAS ATMEN DER SEELE

Das Gebet ersetzt keine Tat, Das Gebet ersetzt keine Tat, aber das Gebet ist eine Tat, die durch nichts anderes ersetzt werden kann. Hans von Keler

Hamburg. AP/baz. Beten ist gesund - das jedenfalls sagt der US-Mediziner Mitchell Krucoff von der Duke-Universität im US-Staat North Carolina, wie die Frauenzeitschrift «Für Sie» am Sonntag vorab berichtete. Demnach senkt Beten Blutdruck und Cholesterinwerte und soll sogar gegen Depressionen helfen. «Beten ist die älteste Therapie der Menschheit. Es versetzt uns in einen Ruhezustand: Wir atmen ruhiger, bauen Stress ab», zitierte die Zeitschrift Krucoff. Weil das positiv auf das Herz-Kreislauf-System und auch auf die körpereigene Abwehr wirke, sehen dem Bericht zufolge Neurologen, Herzspezialisten, Krebs- und Immunforscher im Glauben Chancen, neue Therapieformen zu entwickeln. Einer Umfrage des Gewis-Instituts im Auftrag der Zeitschrift zufolge betet etwa die Hälfte aller Deutschen. Für die Erhebung wurden 1016 Personen befragt.

 

BETEN IST VERTRAUEN

Tiefgang Damals geschah Folgendes: Jesus ging auf einen Berg, um zu beten. Die ganze Nacht hindurch sprach er im Gebet mit Gott. Lukas 6,12 (Gute Nachricht Bibel) Zu den Sehenswürdigkeiten Stockholms gehört die Wasa-Werft. Vor mehr als dreihundert Jahren ließ der schwedische König ein neues Flagschiff für seine Flotte bauen. Es sollte größer und prächtiger werden als alle seine Schiffe. Viele Menschen kamen, um den Stapellauf dieses prunkvollen Schiffes zu sehen. Unter dem Jubel der Masse glitt es ins Wasser. Doch dann geschah das Unerwartete: Noch mitten im Hafenbecken neigte sich das Schiff zur Seite, kenterte und versank. Seeleute und Gäste wurden mit in die Tiefe gerissen. Drei Jahrhunderte vergingen, bis es gelang, das Schiff zu bergen. Heute wird es in der Wasa-Werft als Touristenattraktion gezeigt. Warum ging dieses stolze Schiff so schnell unter? Die Erklärung ist einfach: Der Ballast im Kiel des Seglers war zu gering, berechnet im Verhältnis zur Höhe der Aufbauten und Masten. Das Schiff hatte zu wenig Tiefgang. Was gibt uns Stabilität und Halt auf dem Weg durch die Stürme des Lebens? Besteht da nicht auch die Gefahr, zu viel auf das Sichtbare, auf die Größe und die Pracht zu achten? Wo man uns sehen und beurteilen kann, da strengen wir uns an. Was aber tun wir für den Tiefgang? Im Zusammenhang unseres Andachtstextes wird berichtet, dass Jesus seine Jünger auswählte. Sie sollten die Erlösungsbotschaft in die ganze Welt bringen. Viel hing davon ab, denn wie sollte allen Menschen geholfen werden, wenn seine Worte und Taten nicht wirksam verkündigt würden? Aber nicht die Eignungsprüfung seiner Jünger stand für Jesus im Vordergrund, sondern seine eigene Vorbereitung. Er konnte seinen Weg nur gehen, wenn er in der Verbindung zum Vater gegründet war. Er konnte seine Jünger nur in den Sturm des Lebens schicken, wenn sie von ihm diesen Tiefgang erhielten. Herr, lass mich über den vielen Dingen dieses Tages nicht vergessen, dass ich nur bestehen kann, wenn die Verbindung zu dir tiefer wird. Lothar Wilhelm

 

GEMEINSCHAFT MIT DEM ALLMÄCHTIGEN

 

GEBET IST PERSÖNLICHE BEZIEHUNG

INTIMITÄT VERTRAUEN

Wie bitte? Eine persönliche Beziehung zu Gott? Wenn Du doch groß und allmächtig bist, wie soll ich zu Dir eine persönliche Beziehung finden? Wie kann ich mich Dir annähern oder dich sogar berühren? Ist es überhaupt möglich? Hast Du Interesse für mich? Bin ich Dir so wichtig, daß Du Dir Zeit für mich nimmst?
Kann denn eine Frau ihr Kindlein vergessen, eine Mutter ihren leiblichen Sohn?
Und selbst wenn sie ihn vergessen würde: ich vergesse dich nicht.
Sieh her: Ich habe dich eingezeichnet in meine Hände,
deine Mauern habe ich immer vor Augen.

Jesaja 49, 15

Hast Du mich in deine Hände eingeprägt? Hast du immer meine Mauern, meine Hauswände, meinen Lebensfaden vor Augen? Dann mußt Du wissen, wie es mir geht, weil Du mich schon so lange beobachtest, weil Dein Interesse und Deine Fürsorge für mich so unfaßbar groß sind. Dann bin ich ja immer in Deinem Blick, dann mußt Du auch meine Familie, meine Freunde, meine Arbeit kennen. Was denkst Du von mir? Wenn Du mich nie vergißt, dann hörst Du mir auch zu?
Wenn ihr mich ruft, wenn ihr kommt und zu mir betet, so erhöre ich euch. Sucht ihr mich, so findet ihr mich.
Wenn ihr von ganzem Herzen nach mir fragt,
lasse ich mich von euch finden - Spruch des Herrn …

Jeremia 29, 12-13

Mit dir sprechen und Du wirst mir antworten … Du bist interessiert an meinen Worten, an jeder meiner Silbe und an allem, was ich Dir erzähle. Das ist ja toll, ich kann mit Dir ein normales Gespräch führen, eine Beziehung zu Dir aufnehmen.

 

BEFIEHL DU DEINE WEGE

JOHANNES 14, 6 JESUS IST DER WEG - JESUS IST DAS ZIEL

 

NIMM DIR ZEIT

PSALM 31,16: MEINE ZEIT STEHT IN DEINEN HÄNDEN

 

EINER GEHT MIT

JOHANNES 14,6: ICH BIN DER WEG, DIE WAHRHEIT UND DAS LEBEN, NIEMAND KOMMT ZUM VATER, ALS DURCH MICH.

 

PAUSE

HEBRÄER 4,9: ES IST NOCH EINE RUHE VORHANDEN FÜR DAS VOLK GOTTES.

 

SEGEN

SPRÜCHE 10,22: DER SEGEN DES HERRN ALLEIN MACHT REICH

 

DIE 25.TE STUNDE

Und so geschah eines Tages folgendes: Besorgt meldeten die Engel dem Schöpfer, dass die Menschen fast gänzlich aufgehört hätten zu beten. Daraufhin beschloss der himmlische Rat, die Ursachen durch eine Schar von Engeln untersuchen zu lassen. Diese berichteten folgendes: Die Menschen wissen um das Fehlen ihrer Gebete und beklagen es. Aber leider hätten sie trotz ihres guten Willens einfach keine Zeit zum Beten. Im Himmel war man verblüfft und erleichtert: Statt des befürchteten Abfalls handelte es sich also nur um ein Zeitproblem! Die himmlischen Räte überlegten hin und her, was zu tun sei. Einige meinten, man solle durch entsprechende Maßnahmen das moderne, hektische Leben abschaffen. Eine Gruppe schlug sogar eine Bestrafung des Menschengeschlechtes vor: «Das wird schon seine Wirkung tun», sagten sie und verwiesen auf die Sintflut. Das Ei des Kolumbus aber fand ein junger Engel: Gott solle den Tag verlängern! Zur Überraschung aller war dieser einverstanden. Er schuf eine 25. Tages-Stunde. Im Himmel herrschte Freude: «So ist Gott eben», sagte man, »Er hat Verständnis für seine Geschöpfe.» Als man auf der Erde zu merken begann, dass der Tag eine Stunde länger dauerte, waren die Menschen verblüfft und, als sie den Grund erfuhren, von Dankbarkeit erfüllt. Erste Reaktionen waren viel versprechend: Es werde zwar einige Zeit dauern, so hörte man aus informierten Kreisen, bis die Anpassung vollzogen sei, aber dann werde sich alles einspielen. Nach einer Zeit vorsichtiger Zurückhaltung ließen die Bischöfe verlauten, die 25. Stunde werde als «Stunde Gottes» in das Leben der Menschen eingehen. Im Himmel wich die anfängliche Freude bald der Ernüchterung. Wider alle Erwartung kamen im Himmel nicht mehr Gebete an als bisher, und so sandte man wiederum Boten zur Erde. Diese berichteten: Die Geschäftsleute ließen sagen, die 25. Stunde - für die man sich durchaus zu Dank verpflichtet sehe - habe durch die Umstellung der Organisation Kosten verursacht. Durch erhöhten Einsatz müssten diese Kosten eingearbeitet werden. Man bitte um Verständnis für diese Sachzwänge. Ein anderer Engel war bei der Gewerkschaft. Erstaunt, aber doch höflich wurde er angehört. Dann erklärte man ihm, die neue Stunde entspreche eigentlich einer längst überfälligen Forderung der Gewerkschaft. Im Interesse der Arbeitnehmer müsse sie für die Erholung freigehalten werden. In Kreisen der Intellektuellen wurde über die neue Stunde viel diskutiert. In einer vielbeachteten Gesprächsrunde im Fernsehen wurde vor allem darauf hingewiesen, dass dem mündigen Bürger niemand vorschreiben könne, was er mit dieser Stunde zu tun habe. Die Idee der Bischöfe, sie als «Stunde Gottes» im Bewusstsein der Menschen zu verankern, müsse als autoritäre Bevormundung zurückgewiesen werden. Im Übrigen sei die Untersuchung darüber, wie die neue Zeiteinheit entstanden sei, nicht abgeschlossen. Naiv-religiöse Deutungen aber könnten dem Menschen auf keinen Fall zugemutet werden. Dem Engel aber, der zu den kirchlichen Kreisen gesandt worden war, wurde bedeutet, dass man ohnehin bete. Der Eingriff des Himmels, so sagte man, dürfe auf jeden Fall nur als ein Angebot verstanden werden, als ein Baustein der persönlichen Gewissensentscheidung. Einige gingen noch weiter und sagten, aus der Sicht der kirchlichen Basis sei die ganze Angelegenheit kritisch zu bewerten: Die Zweckbindung der 25. Stunde zugunsten des Gebets sei eng und könne auf gar keinen Fall «von oben» verfügt werden, d.h. ohne entsprechende Meinungsbildung «von unten». Manche Pfarrer betonten, wie dankbar sie für die zusätzliche Zeit seien, deren sie dringend für ihre pastorale Arbeit bedürften. Und so hatten eigentlich fast alle einen Grund, warum die dazu gewonnene Tagesstunde nicht dem Gebet gewidmet sein könne. Einige Engel aber berichteten von Menschen, die die geschenkte Zeit wie jede andere Stunde ihres Lebens aus den Händen Gottes annahmen: Für ihre Aufgaben, für den Dienst an den Mitmenschen, für die Teilnahme am Gottesdienst und - für das Gebet, für das sie jetzt noch leichter Zeit fanden als bisher. Darüber waren die Engel freilich auch verwundert: Diejenigen, die die 25. Stunde tatsächlich in den Dienst Gottes stellten, waren dieselben, die schon bisher genügend Zeit zum Beten gehabt hatten. So erkannte der himmlische Rat: Das Gebet ist eine Frage der Liebe. Zeit allein bringt kein Beter hervor. Diejenigen, die nicht beten wollen, werden auch mit einem längeren Tag «keine Zeit» zum Beten finden. Zeit haben, genau besehen, immer nur die Liebenden. Daraufhin wurde beschlossen, Gott zu bitten, die 25. Stunde wieder abzuschaffen und auch die Erinnerung daran aus den Köpfen der Menschen zu löschen. Und so geschah es.

 

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